Meine Güte, die Zeit verrennt, ich komme kaum hinterher. Der Firmenumzug hat super geklappt und ich liebe unser neues Büro. Endlich viel mehr Platz für Deko und Pflanzen und es ist soviel heller, weil ich keine Hauswand mehr vorm Fenster habe.

Frau Hund und ihre Pfote heilen. Am Montag durfte ich gleich noch einen ungeplanten Tierarztbesuch einschieben, weil sie sich einen kleinen Abszess aufgebissen hatte, der partout nicht aufhören wollte zu bluten. Nach zweieinhalb Stunden Wartezeit, war ich dann auch endlich halb neun daheim.

Was lese ich denn gerade? Ach ja, „Mind Control“ von Stephen King, der letzte Band in der Bill Hodges-Reihe und ich mag mehr Zeit haben, damit ich es endlich fertig lesen kann.

Nee. Zuerst ist eine ganze Brigade Bürokraten anmarschiert, begleitet von irgendwelchen Kurpfuschern, die diesen Dreckskerl liebend gern für verhandlungsfähig erklärt hätten, aber sobald sie gesehen haben, wie er sabbernd versucht hat, seinen Löffel in die Hand zu nehmen, sind sie frustriert abgezogen. Ein paar Mal kamen sie wieder, um nachzusehen, ob sich was geändert hat, aber es wurden immer weniger und in letzter Zeit kam keiner mehr. Aus deren Sicht ist er eine absolute Matschbirne. Ding, dong, kling, klong, Ende vom Lied.

Und als Ebook lese ich aktuell „Die Dämonenschmiede“ von Myra Frost, die mir eine Rezensionsanfrage geschickt hatte. Es handelt sich um Urban Fantasy und bis jetzt weiß ich noch nicht so recht, was ich davon halten soll, weil irgendwie noch nicht wirklich was passiert ist. Ich bin jedenfalls weiter gespannt.

Wenn es hieß, man solle auf gar keinen Fall an rosa Elefanten denken, dachte man automatisch daran. Es funktionierte immer. So auch in diesem Fall.

Jetzt werde ich mal schauen, was der Tag so bringt und freue mich irgendwie trotz der schnell verfliegenden Zeit auf die letzten 11 Tage des Jahres.

 

 

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Hallo Ihr Lieben,

ja, hier war es sehr still die letzten 6 Tage. Frau Schnute und der Lieblingsmensch waren urlauben. 6 Tage in der für mich schönsten Stadt der Welt. Ok, ok, zweitschönsten, nach meiner Wahlheimat München. Wir waren im schönen London. Bis dahin war ich nur einmal in London und das ist auch schon über 8 Jahre her. Damals waren es auch nur 24 Stunden, die gefüllt waren mit Konzert und Party im Electric Ballroom, und viel zu wenig Schlaf. Weiterlesen

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Mir ist die letzten zwei Jahre aufgefallen, dass viele Leute merkwürdig schauen, wenn man als Enddreißigerin mit seiner Mutter zusammenwohnt. Auch hier hatte ich schon die eine oder andere Email, warum ich denn von meiner Mutter rede. Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wir sind kein typisches Hotel Mama. Ganz im Gegenteil. Meine Schwester, die etwas älter ist als ich, ist verwitwet. Ich selbst war bis vor 2 Jahren glücklicher Single, nachdem ich die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens in Beziehungen verbrachte. Ich wohnte in einer schönen Zwei-Zimmer-Wohnung unterm Dach, meine Hundedame und ich. Muttern ist jetzt 77 Jahre alt. Vor ein paar Jahren lag sie aufgrund einer Lungenembolie eine Zeit lang im künstlichen Koma, aus dem sie mit einem schlechten Kurzzeitgedächtnis aufgewacht ist. Nun bin ich mit 18 daheim ausgezogen ins 450km entfernte München. Auch meine Schwester hat es ein paar Jahre danach hierher verschlagen. Meine Nichte ebenfalls. Unser Vater ist 1999 plötzlich verstorben, seitdem war meine Mutter allein. Weiterlesen

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