[Perlentauchen] 1984 – George Orwell

Freitag ist Perlentauchen-Zeit, dank der lieben Gabriela vom Buchperlenblog. Ziel ist, Bücher vorzustellen, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben.


Heute mal mit George Orwell’s Klassiker „1984“. Es war DAS Buch, das mich zur Dystopie brachte. Alles, was an dystopischen Romanen danach in meine Hände fiel – sei es H.G. Wells „Zeitmaschine“ oder Ray Bradbury’s „Fahrenheit 451“ – habe ich gelesen, weil „1984“ mich so fasziniert hat. Dazu muss ich anmerken, dass ich einen Großteil meiner Kindheit in der ehemaligen DDR zugebracht habe bis die Wende kam. Als Kind meiner Eltern, die intelligent waren, ehrlich waren und die mit ihrer Meinung – sofern es möglich war – nicht hinter dem Berg hielten. Meine Meinung zu Diktaturen ist dadurch geprägt worden. Dystopien beschrieben oft, woran ich mich teils selbst noch erinnere: An ‚hinter vorgehaltener Hand‘ heimlich geflüsterte Nachrichten. An Spionage. An Denunziation. An Erziehung der Jugend passend zum Allgemeingedanken (mit Apellen und weißen Blusen und Halstüchern). …weiterlesen…

MUC – Anna Mocikat

Eigentlich bin ich durch Zufall über dieses Buch gestolpert. Ein dystopischer Roman angesiedelt da, wo ich wohne. Ich bin bei dem Genre ja oft genug sehr skeptisch und auch MUC bedient viele Klischees und Tropes, die andere Bücher bereits zur Genüge durchgekaut haben – weibliche, jugendliche Heldin, die etwas ganz besonderes ist und in einem Liebesdreieck landet. An sich war das Buch schnell gelesen. …weiterlesen…

%d Bloggern gefällt das: