Im Rahmen der Rugby-WM ging es für uns im Herbst 2019 nach Japan, ein Land, das wir beide nur vom Hören-Sagen kannten und vorher nie besucht hatten. Jetzt habe ich endlich mal die Zeit gefunden, meine Reisetagebucheinträge hier zusammenzufassen. Japan lässt sich hervorragend selbst bereisen und ich persönlich empfand es als wahnsinnig entspannt und sicher. Überhaupt habe ich mich in diesem Land sehr wohlgefühlt. Eine geführte Reise oder mit Reisegruppe wäre da nichts für mich. Wenn es aber Sorgen sind, inwieweit man ohne Reisegruppe in Japan zurecht kommt, lass Dir sagen, dass das ganz hervorragend klappt. Also keine Angst vor einer Reise auf eigene Faust.

Weiter unten habe ich noch ein paar Sachen für die Reiseplanung gepostet.


Unsere Route durch Japan

Hier findest Du aufgelistet die Beiträge in aufsteigender Reihenfolge. Zu jedem Beitrag habe ich ebenfalls Bilder gepostet. Falls Du eine Beitragsarchivseite in absteigender Reihenfolge bevorzugst, dann klicke einfach hier. Wenn Du nur Bilder schauen möchtest, dann kannst Du das hier tun.



Tipps, Tricks, Links, die für uns super hilfreich waren bei der Planung und auch ein paar Erfahrungen unsererseits:

Wanderweib – Tessas Webseite rund um das Thema Japan. Tessa lebt in Japan und ihr Blog ist darauf ausgerichtet, europäischen Touristen die Reiseplanung zu erleichtern und die Angst vor dieser für uns fremden Kultur zu nehmen. Ihre Beiträge waren ausnahmslos alle hilfreich, besonders bei der Zugplanung, JapanRailPass ja oder nein und dem Arztbesuch in Tokyo.

Geld abheben: ich habe eine Kreditkarte der Norisbank und konnte damit kostenfrei in Japan Geld abheben. Wir haben grundsätzlich in den 7Eleven-Shops Geld abgehoben, weil 7Eleven selbst keine Gebühren verlangt. Somit haben wir an Gebühren extrem viel gespart. Lediglich beim Bezahlen mit meiner Kreditkarte im Ausland wurde eine geringe Gebühr erhoben. Bei der Auszahlung darauf achten, dass sie ohne Umrechnung erfolgt. Dann wird der Betrag auf der Kreditkarte zum tagesaktuellen Umrechnungskurs belastet und nicht zu einem viel schlechteren Kurs.

Die Sache mit dem Gepäck: Der Platz für große Reisekoffer ist im Shinkansen tatsächlich sehr gering. Alle Hotels, die wir gebucht hatten, boten den Kofferlieferservice zur nächsten gebuchten Unterkunft an. Die Kosten hierfür beliefen sich auf um die 35 Euro jedes Mal, aber das hat den ersparten Stress komplett aufgewogen und war es uns wert. Man kann das immer an der Rezeption des aktuellen Hotels tun. Die Koffer müssen spätestens am Tag vor der Abreise an der Rezeption abgegeben werden.

Der JapanRailPass Rechner: Dieser Beitrag von Tessa widmet sich dem Thema, ob sich der JapanRailPass lohnt. Man kann weiter unten in einem Rechner alle Strecken angeben, die man fahren möchte während der Reise und das berechnet die anfallenden Kosten. Diese kann man dann damit vergleichen, was der JapanRailPass für den gewünschten Zeitraum kosten würde. Für uns hatte sich das definitiv gelohnt, zumal wir einige Fahrten ja noch spontan vor Ort unternommen hatten.

Hier haben wir den Voucher für den JapanRailPass gekauft: Wir hatten einen JapanRailPass für 2 Erwachsene gekauft für 14 Tage. Der Preis belief sich insgesamt auf 776 Euro. Ohne JRP hätten wir knappe 1000 Euro für die geplanten Fahrten gezahlt, die spontan gebuchten nicht mitgerechnet. Es hat sich also definitiv gelohnt.

Für das Internet unterwegs, hatten wir bei der Webseite, wo wir den Voucher für den JRP gekauft haben, auch Daten-Simkarten für Japan bestellt. Zwei Stück mit Datenvolumen für 31 Tage haben 70 Euro gekostet. Im Vergleich dazu, was uns ein Datenpaket oder Roaming bei unseren Handyanbietern gekostet hätten, war das super günstig. Telefonieren ging damit dann allerdings nicht, mussten wir aber auch nicht. Zudem unbedingt dran denken, das Nupsi mitzunehmen, mit dem man am Handy das Simkartenfach aufmachen kann.

Viel Spaß in Japan.