„Gestohlene Erinnerung“
Originaltitel: Recursion
Autor: Blake Crouch
421 Seiten / eBook
ISBN: 3442206014
Verlag: Goldmann
[Werbung, da Rezensionsexemplar]

Der New Yorker Detective Barry Sutton steht vor einem Rätsel: Ein geheimnisvolles Phänomen quält die Menschen mit falschen Erinnerungen und treibt sie damit in den Tod. Auch die Hirnforscherin Helena Smith weiß schon lange um die Macht der Erinnerung. Um diese zu bewahren, entwickelte sie eine Technologie, die uns unsere kostbarsten Momente noch einmal erleben lässt: den ersten Kuss, die Geburt eines Kindes. Doch nun bedroht ihre Erfindung das Schicksal der Menschheit. Im Kampf gegen einen übermächtigen Gegner versuchen Helena und Barry, eine Katastrophe zu verhindern – aber auch auf die Wirklichkeit ist bald kein Verlass mehr …

Um es mal vorwegzunehmen: ich fand dieses Buch fantastisch. Es hatte alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche. Spannung, Unterhaltung, eine interessante Geschichte und gute Figuren.

Ich gestehe, dass ich das nicht erwartet hatte. Als ich das Buch entdeckte, hatte ich gedacht, dass es vielleicht ein drei-bis-vier-Sterne-Buch werden wird. Aber da hatte ich mich getäuscht.

Von der ersten Seite war ich von der Geschichte gefesselt. Die beiden parallelen Handlungsstränge um Detective Barry Sutton und die Wisesnschaftlerin Dr. Helena Smith wechselten sich auf gut dosierte Weise ab.

Am Anfang tappt man schon ein bisschen im Dunkeln, worauf alles hinausführen wird, aber als sich dieses Geheimnis auflöst, geht die Achterbahnfahrt erst so richtig los. Schnell wird es schwierig, den Überblick über alle Erinnerungslinien zu behalten und man fiebert mit Barry und Helena einfach nur noch mit, ob sie die Welt retten können.

Die dahinterstehende Idee, dass Zeit eine reine Frage der Wahrnehmung ist, fand ich extrem spannend umgesetzt. Ich merkte, dass es mir wie den Figuren im Roman schwer fiel, nicht linear zu denken. Was passiert also, wenn wir nicht die Zeit ändern sondern unsere Wahrnehmung dieser? Was passiert dann mit uns und der Zeit.

Das Konzept selbst ist ja an sich nichts neues, aber die Umsetzung des ganzen hat mich wirklich gefesselt.

„Gestohlene Erinnerung“ von Blake Crouch ist eine spannende und extrem unterhaltsame Geschichte zu einem faszinierenden Thema, das einem zur rechten Zeit schnell mal die Gehirnwindungen verknotet. Definitiv eine klare Leseempfehlung meinerseits.

Anmerkung: Da es sich bei diesem Buch um ein zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar handelt, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich möchte allerdings versichern, dass die verfasste Rezension meine ehrliche Meinung wiedergibt und nicht von der Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst wurde. Denn ganz ehrlich, Rezensionen hätten keinen Sinn, wenn sie nicht ehrlich wären. Ich bedanke mich beim Goldmann Verlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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