„K.I. – Wer das Schicksal programmiert“
Autor: Christian J. Meier
269 Seiten / Taschenbuch
ISBN: 3947619197
Verlag: Polarise

Nach dem Untergang der vier Tech-Riesen ist die Welt in zwei digitale Sphären gespalten. Im Westen herrscht nur noch ein einziger Cloud-Konzern namens Gaia. Während sich die meisten Deutschen in Gaias digitaler Obhut wohlfühlen, stirbt in einer Frankfurter Klinik ein Patient trotz guter Prognosen. Nur ein Zufall? Die Ärztin Jette Blomberg schöpft einen schlimmen Verdacht.

Auch auf der anderen Seite der digitalen Mauer, in China, kommt es zu rätselhaften Todesfällen. Zusammen mit Patrick Reinerts und seiner Prognose-KI Laplace kommt Jette auf die Spur einer Macht, die alle Fäden zieht. Bald wird beiden klar: Die Welt steht vor einer digitalen Apokalypse.

Da kam doch kurzerhand noch eine Leseempfehlung daher, die ich auch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Zum einen, bei der geringen Seitenzahl nicht verwunderlich, zum anderen war das Buch richtig gut.

Ich finde das Thema K.I. super spannend und beobachte mit Begeisterung die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich und Autor Christian J. Meier entwickelt aus diesem aktuellen Stand Ideen, wie es irgendwann mal sein könnte.

Dabei ist der Schreibstil fesselnd und das Buch selbst aufgrund der Sprache, der Geschichte selbst und den eigentlich sehr gut gezeichneten Figuren ein echter Pageturner. Manche Szenen wirken zwar etwas arg konstruiert und an einigen Stellen arg überspitzt, aber insgesamt bereitete mir das Buch ein echtes Lesevergnügen und hat mich super unterhalten.

Spannend ist für mich bei dem ganzen Thema technologischer Fortschritt ja immer der Drahtseilakt, dass die Menschheit diesen Fortschritt hat, sich aber gleichzeitig nicht allzu sehr in diese Abhängigkeit gibt, die technologische Entwicklungen mit sich bringen. Das wird auch im Roman selbst sehr gut deutlich, wenn es auch nicht das Hauptthema der Geschichte ist.

Christian J. Meiers „K.I. – Wer das Schicksal programmiert“ empfinde ich als rundum gelungen Science Fiction-Roman, der Zukunftstechnologie mit einer spannenden Geschichte kombiniert. Auch wenn das Buch auf das ein oder andere Klischee hätte verzichten können, so war es doch einigermaßen leicht, über diese Kleinigkeiten hinwegzusehen. Klare Leseempfehlung von meiner Seite.

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