Ausgeschlafen, aber immer noch mächtig erkältet und stimmlos, gings schon um 9 raus.


Frühstück gab’s wie immer vom 7Eleven, mittlerweile habe ich alle Onigiris durchprobiert, Thunfisch und Wasabi-Seetang sind meine Favoriten. Danach gings mit der Metro nach Shinjuku. Tageskarte für die Metro kostet 600 Yen, also umgerechnet 5 Euro. Es hat einen Vorteil, wenn enge Freunde als Flugbegleiterinnen arbeiten, sie kennen viele Ecken der Welt und haben tolle Tipps. Julia empfahl uns das Metropolitan Government Building in Shinjuku. Dort kann man in den 45. Stock fahren und hat einen tollen Blick auf die Stadt. Das Wetter war dafür auch perfekt, nur der Mount Fuji hatte sich in dicke Wolken gehüllt.



Danach spazierten wir etwas durch den Shinjuku Chuo Park und folgten einer weiteren Empfehlung ins Himawari Sushi, wo wir der Running Sushi Völlerei fröhnten. Gestärkt gings von da aus weiter nach Shibuja, zu der offensichtlich berühmten Kreuzung. Die schauten wir uns gemütlich vom Starbucks aus an.

Hachiko statteten wir auch einen Besuch ab und da wir schon 6 Stunden unterwegs waren, gings danach erstmal wieder ins Hotel für eine kleine Ruhepause.



Da uns Shinjuku aber so gut gefallen hat, sind wir abends gleich noch mal hin und auch noch mal hoch aufs Metropolitan Government Building, um uns den Blick über die Stadt bei Nacht zu gönnen. Es war einfach toll.

Zum Abendessen gings ins Ikinari Standing Steak House, wo man günstig gutes Kobe Steak essen kann. Standing, weil man tatsächlich nicht sitzt beim essen. Nach über 10 Tagen fast ausschließlich Fisch und Geflügel das erste rote Fleisch. Man merkt direkt einen Unterschied im Sättigungsgefühl hinterher. Damit wir nicht heimrollen, sind wir einfach weiter durch Shinjukus Gassen spaziert, haben einen Rugby World Cup Megastore entdeckt und da noch ein paar Yen gelassen. Ziemlich pflastermüde gings dann wieder ins Hotel. Tokyo ist wahrlich eine beeindruckende Stadt.


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