Nach der Reiserei und dem hervorragenden Abendessen waren wir hundemüde, aber nach 2 Stunden Tiefschlaf ereilte uns der Jetlag und wir lagen bis 4 Uhr früh wach.

Schlaf gabs dann zwar doch noch, aber so richtig aus den Federn kamen wir erst halb 12. Damit erledigten sich die Pläne, den Tag in den Universal Studios zu verbringen. Wir suchte uns Kaffee und fuhren dann mit der Metro zum Shin-Osaka Bahnhof, wo wir den Voucher gegen den Japan Railpass eintauschten und gleich noch zwei Plätze reservierten für die Zugfahrt nach Hiroshima. Danach gabs erstmal Sandwiches, Azukibean (pappsüß) und Daifuku (auch irgendein Reiskuchen mit Füllung)



Weiter gings zum Osaka Castle. Überraschenderweise war recht wenig los. Offenbar ist der 16.9. hier ein Feiertag (Respect the aged). Das Tagesticket für die Metro kostet an solchen Tagen nur 600 Yen pro Person, also ca. 5 Euro und das haben wir auch gleich voll genutzt.

Es ist beeindruckend, wie hier Tradition mit Moderne verbunden wird. Das Osaka Castle ist schon ein sehr beeindruckender Bau, auch wenn ringsum lauter Wolkenkratzer stehen. Die 164 Stufen zu erklimmen lohnte sich dann auch wirklich, weil die Sicht einfach gigantisch war. Osaka ist ja keine kleine Stadt, wie groß sie ist wird einem aber erst so richtig bewusst, wenn man mal von oben drauf schaut. Unfassbar, dass hier 17 Millionen Menschen leben sollen.



Auf dem Rückweg vom Castle gabs dann noch ein sehr sehr spätes Mittagessen, die ersten Ramen, dazu fried chicken und einen Meat Filled Bun, der ein bisschen an eine Dampfnudel mit Fleischfüllung erinnert. Sehr lecker. Sehr sättigend.



Da wir noch keine Lust hatten, zurückzufahren, gings mit der Metro dann nach Umeda, dem Banken- und Geschäftsviertel von Osaka, wo auch das Sykbuilding steht. Dort erlebten wir dann glatt die bekannten Menschenmassen. Irre. Das wird in Tokyo bestimmt nochmal eine Nummer krasser. Es ist schon beeindruckend. Alles so modern aber trotzdem so ganz anders als in unserer westlichen Welt. Irgendwie total cool. So langsam kann ich die Faszination mancher Leute für dieses Land nachvollziehen.



Den Abend ließen wir dann im Izakaya vom Ankunftstag ausklingen, weil es da einfach so lecker war. Für morgen sollten wir aber vorsichtshalber den Wecker stellen. Um 11 müssen wir auschecken und um 14:08 Uhr geht unser Shinkansen nach Hiroshima. Wir sind super gespannt auf diese japanischen Hochgeschwindigkeitszüge.


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2 Comments on “[Japan 2019] – Tag 2 – Osaka

    • Ja, mitten drin. Das hat mich an Japan am meisten fasziniert, auch grad in Tokyo, weil mitten im Großstadtchaos immer wieder kleine Oasen der Ruhe zu finden waren, Schreine, kleine Parks, Gärten…. Total genial.

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