„Die zweite Erde – Folge 2 – Überleben“
Autor: Christian Humberg
104 Seiten / eBook
ISBN: 9783732559701
Verlag: beBeyond
[Werbung, da Rezensionsexemplar]

FOLGE 2 – Überleben
Der Priester Hieronymus „Harry“ Schiller begeisterte Millionen mit seinen Predigten – und glaubt selbst an gar nichts mehr. Beim Absturz der Genesis strandet er zusammen mit dem Soldaten Pedro Lopez irgendwo auf dem Wüstenplaneten LL-Theta-339. Gemeinsam machen sie eine überraschende Entdeckung … 

Währenddessen wird die Lage im Camp der Überlebenden immer auswegloser. Die Journalistin Hannah Dell und die Soldatin Mikyung Lee begeben sich auf eine verzweifelte Mission. 

ÜBER DIE SERIE: 
Eine verzweifelte Mission – eine Handvoll Überlebender – ein geheimnisvoller Planet! 
Kriege, Umweltzerstörung und Seuchen – die Erde des 22. Jahrhunderts steht vor dem Kollaps. Das Ende der Menschheit droht! Daher soll die Terraforming-Mission Genesis einen weit entfernten, erdähnlichen Planeten urbar machen. 
Doch es kommt zur Katastrophe, und die Genesis stürzt auf einem unwirtlichen Gesteinsbrocken ab. Wie konnte das passieren? Was erwartet die wenigen Überlebenden auf diesem unbekannten Planeten? Und werden sie die Erde je wiedersehen? 
Die zweite Erde: Die neue Science-Fiction-Serie von Christian Humberg (u.a. Star Trek, Perry Rhodan) über die wichtigste – und womöglich letzte – Weltraum-Mission der Menschheit! 

In der zweiten Folge der Reihe Die zweite Erde folgen wir dem Prediger Hieronymus Schiller, den wir schon in Folge 1 kennenlernen durften. Er war zusammen mit dem Soldaten Pedro Lopez mit einer Rettungskapsel abgestürzt. Die beiden machen sich auf den Weg, die Genesis zu finden. In den Rückblenden dieser Folge erfahren wir mehr über Schillers Leben und ich muss gestehen, dass er wirklich eine äußerst unsympathische Person ist. Als Prediger selbst vom Glauben abgefallen, scheffelte er Millionen mit seinen Predigen, die medial riesig aufgezogen wurden. Dabei hatte Schiller selbst nichts als Hohn und Verachtung für andere Menschen übrig. Kurzum, er ist ein richtiges Schwein.

Die Überlebenden des Genesis-Absturzes versuchen das Schiff soweit zu reparieren, damit wenigstens die Strom- und die Sauerstoffversorgung sichergestellt sind. Die harten Bedingungen auf dem unwirtlichen Planeten machen es ihnen jedoch nicht leicht.

Die Kapitel wechseln zwischen den Rückblenden und der Jetzt-Zeit auf LL-Theta 339. Die Überlebenden an der Absturzstelle werden von schlimmen Alpträumen geplagt, Alpträume, die auch Hieronymus Schiller immer hatte.

Die Kapitel um Schiller und Pedro jedoch erzeugen eine extrem gruselige Atmosphäre. Entwickelt sich Die zweite Erde etwa zu seinem Horror-Scifi? Oder stoßen wir vielleicht sogar auf eine höhere Intelligenz, die den Überlebenden nicht gut gesinnt ist?

Humberg hat in dieser Folge das Tempo gefühlt stark angezogen. Die 100 Seiten waren viel zu schnell vorbei und EIGENTLICH war ich nicht bereit dafür, als die Folge plötzlich zu Ende war. So geht das fei nicht, gell?

Es heißt warten und geduldig sein (<– was ich ja so besonders gut kann), bis die nächste Folge erscheint. Die zweite Erde – Überleben konnte die Spannung aus Folge 1 allerdings hervorragend weitertragen und sogar noch erhöhen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir in Folge 3 mehr über die Journalistin Hannah Dell erfahren und vielleicht auch über Mikyung Lee. Würde ich mir jedenfalls sehr wünschen. Mit den beiden wird sich wohl – zumindest deutet sich das stark an – ein weiterer Handlungsstrang eröffnen.

Anmerkung: Da es sich bei diesem Buch um ein zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar handelt, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich möchte allerdings versichern, dass die verfasste Rezension meine ehrliche Meinung wiedergibt und nicht von der Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst wurde. Denn ganz ehrlich, Rezensionen hätten keinen Sinn, wenn sie nicht ehrlich wären. Ich bedanke mich beim Verlag Bastei Lübbe und seinem Imprint beBeyond für das Rezensionsexemplar.

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