„Hexagon: Der Pakt der Sechs“
Autor: Henning Mützlitz
363 Seiten / eBook
EAN: 9783867623612
Verlag: Feder & Schwert
[Werbung, da Rezensionsexemplar]

Eine dämonische Verschwörung bedroht Frankreich
Frankreich, 1642: Dämonenjünger schüren Angst und Verzweiflung in den Herzen der Menschen. Gegen sie stellen sich die Musketiere des Schwarzen Banners, arkane Kämpfer, die weder Tod noch Teufel fürchten. Allerdings vermögen auch sie nicht den Mord am Gouverneur der Provinz Poitou zu verhindern. Als die magiebegabte Kammerdienerin Cécile die Flucht vor den Mördern ergreift, gewinnt sie in dem Musketier Armand einen unerwarteten Verbündeten. Doch schon bald müssen sie sich entsetzlichen Feinden und ihren persönlichen Abgründen stellen. 
Währenddessen kommt der Befehlshaber des Schwarzen Banners, César de Rochefort, auf Geheiß Kardinal Richelieus Verrätern an Krone und Dreifaltigkeit auf die Spur. Dabei stößt er auf eine Verschwörung, die sich von den höchsten Kreisen des Königreichs bis in die Domänen der Hölle erstreckt. 
Fern von Paris obliegt es allein Cécile, Armand, Rochefort und ihren Verbündeten, den dunklen Pakt der Dämonendiener zu zerschlagen und Frankreichs Sturz in die Finsternis abzuwenden.

Fantasy im Frankreich des 17. Jahrhunderts, Dämonen, Magie und Musketiere. Das nenne ich mal einen Klappentext, der Appetit aufs Buch macht. Henning Mützlitz entführt den Leser in die Welt, die Alexandre Dumas in seinen Romanen im 19. Jahrhundert bekannt gemacht hat. Wer kennt die Geschichte von d’Artagnan und den drei Musketieren auch nicht.

Cécile, die dem Massaker an ihrem Herrn und seinen Bediensteten nur knapp entkommen kann und in Armand sowie den anderen Musketieren Verbündete findet, die ihre Magiebegabung fördern, ist eine sympathische Hauptfigur. Mit ihr hat Henning Mützlitz eine äußerst starke Frauenfigur geschaffen, der ich als Leserin sehr gern gefolgt bin. Dabei gefiel mir ganz besonders, dass hier nicht auf Biegen und Brechen eine Liebesgeschichte zwischen Cécile und Armand erzwungen wurde.

Die Baronne Agnès de Rauvin ist eine weitere starke weibliche Figur in der Geschichte, die sich trotz allen Leids, das ihr widerfährt, dem Kampf gegen die Dämonen stellt.

Der verwendete Sprachstil ist ein guter Mix zwischen alt und modern und macht das Buch etwas leichter zu lesen als Dumas‘ Werke. Dafür war ich ehrlich dankbar und empfand auch die etwas moderneren Ausdrücke nicht störend oder unpassend, sondern genau richtig dosiert. Ein Spagat, der nicht unbedingt vielen Autoren so gut gelingt. Einzig manche Dialoge waren etwas zu lang gehalten.

Insgesamt ist die Geschichte sehr rasant erzählt und die Spannung kann bis zum Schluss aufrecht erhalten werden. Der letzte Satz des Epilogs machte mich dann doch etwas nachdenklich, ob hier nicht vielleicht eine Fortsetzung geplant ist. Wünschen würde ich es mir, auch wenn der Roman an sich abgeschlossen ist. Das Nachwort macht auch so ein paar kleine Andeutungen.

Hexagon: der Pakt der Sechs hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mir gut gefallen. Die Mischung aus wahren Begebenheiten, realen und fiktiven Figuren und übernatürlichen Elementen ist absolut gelungen. Klare Lese-Empfehlung für alle Fans von historischer Fantasy.


Anmerkung: Da es sich bei diesem Buch um ein zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar handelt, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich möchte allerdings versichern, dass die verfasste Rezension meine ehrliche Meinung wiedergibt und nicht von der Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst wurde. Denn ganz ehrlich, Rezensionen hätten keinen Sinn, wenn sie nicht ehrlich wären. Ich bedanke mich beim Feder & Schwert Verlag für das Rezensionsexemplar.

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