„Das Exodus-Projekt“
Originaltitel: Below Zero
Autor: Dan Smith
304 Seiten / geb. Ausgabe
ISBN: 3551521077
Verlag: Carlsen Verlag
[Werbung, da Rezensionsexemplar]

Zak hatte sich ein Abenteuer gewünscht. Aber nach einer Bruchlandung mitten in der Antarktis geht es für ihn und seine Familie um viel mehr. Denn die Forschungsstation, für die seine Eltern arbeiten, ist vollkommen verlassen. Und draußen ist es bitterkalt. Als Zak sich auf den Weg macht, um Hilfe zu suchen, spürt er ein seltsames Unbehagen. Fast so, als würde ihn jemand beobachten. Und dann macht Zak eine furchtbare Entdeckung: Das Exodus-Projekt ist außer Kontrolle geraten! Sie müssen von hier verschwinden und zwar schnell. Doch wo ist eigentlich seine Familie abgeblieben? 

Ein nervenzerfetzender Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt!

Verena vom Lieblingsleseplatz war von dem Buch ganz begeistert und so wanderte es nach einem kurzen Flug durch den Klappentext auf meine Leseliste. Der Carlsen Verlag war noch dazu so lieb, mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.

Nehmen wir mal den größten Negativpunkt: Die Kapitel sind so kurz! Jedes Mal denkt man sich ‚ach, eins geht noch‘ und dann geht man trotzdem nicht ins Bett. Das kann die berufstätige Leseratte schon einige Stunden wichtigen Schlafes kosten.

Dazu liest sich Das Exodus-Projekt ziemlich flüssig und schnell, ist echt gut geschrieben und 150 Seiten sind schneller aufgesogen, als man meinen mag.

Zak ist eine coole Hauptfigur, die ziemlich genervt davon ist, dass ihn alle behandeln wie ein rohes Ei, weil er einen Gehirntumor hat. Seine Reaktionen auf das Verhalten seiner Eltern fand ich persönlich gut nachvollziehbar. Auch sonst ist Zak ziemlich sympathisch.

Für den erwachsenen Leser ist der Roman in mancherlei Hinsicht etwas vorhersehbar und auch der eigentliche Antagonist ist etwas zu klischeehaft gezeichnet. Das tut aber der Spannung keinen Abbruch. Auch der Wortwitz kommt nicht zu kurz und grad der russische Pilot Dima mit seiner ‚Horrorshow‘ hat mich doch herzhaft lachen lassen.

Für jugendliche Leser, die ja auch die Zielgruppe dieses Buches sind, ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Es ist spannend. Es ist witzig. Und es bietet mit Zak und auch seiner Schwester zwei coole Vorbilder, an denen ich mich zu meiner Teenagerzeit gern orientiert hätte.

Auch wenn Das Exodus-Projekt ein Jugendbuch ist, so finde ich es auch für Erwachsene eine unterhaltsame Geschichte, die für ein paar vergnügliche und spannende Lesestunden sorgt.


Anmerkung: Da es sich bei diesem Buch um ein zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar handelt, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich möchte allerdings versichern, dass die verfasste Rezension meine ehrliche Meinung wiedergibt und nicht von der Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst wurde. Denn ganz ehrlich, Rezensionen hätten keinen Sinn, wenn sie nicht ehrlich wären. Ich bedanke mich beim Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar.

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