„Die Keksdose“
Originaltitel: Cookie Jar
Autor: Stephen King
ca. 20 Seiten / Online-Artikel / Sprache: Englisch
ISBN: —
Verlag: —
Link zur Kurzgeschichte

Eine weitere Kurzgeschichte von Stephen King, die auf VQR Online gelesen werden kann (Link siehe oben). Zusammengefasst geht es um einen 90jährigen Mann, der seinem Urenkel eine Geschichte aus seiner Vergangenheit erzählt. Im Deutschen ist die Geschichte in Der Basar der bösen Träume enthalten. 

In Cookie Jar geht es um genau das, eine Keksdose. Der 13jährige Dale besucht seinen 90jährigen Urgroßvater Rhett im Seniorenheim, weil er einen Aufsatz für die Schule schreiben soll, für den er seinen ältesten lebenden Verwandten fragen muss, wie das Leben für ihn gewesen ist, als er 13 war. Dabei erzählt ihm Rhett von seiner Kindheit, seiner manisch-depressiven Mutter, die Selbstmord begangen hatte, vom Krieg und vom Cookie Jar, das immer mit frischen Keksen gefüllt ist, egal wieviel man davon isst. 

Und erneut ist es spannend, einer solch kurzen Erzählung zu folgen. Man weiß am Anfang nicht, was einen erwartet. Ob man sich richtig gruseln oder einfach nur ein kleines bisschen nervös wird. 

Wie Rhett seine Erinnerungen erlebt, indem er sie Dale erzählt, ist einfach wunderbar. Traurig und zugleich faszinierend, denn immerhin gab es zu Rhetts Kindheit kein Fernsehen und die meiste Zeit seines Lebens gabs auch keine Handys und sonstigen Gadgets, die für uns heute so selbstverständlich sind. 

Die Keksdose enthält dabei das für King typische übernatürliche Element und ist so detailgenau beschrieben, dass einem fast der Duft der Kekse in die Nase zieht beim Lesen. 

Ein weiteres kleines Leseschmankerl für Zwischendurch, das man entspannt genießen kann. 


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