„Space Troopers Folge 1: Hell’s Kitchen“
Autorin: P. E. Jones
106 Seiten / eBook
EAN: 9783732539345
Verlag: Bastei BE

Das Jahr 2134: Die Erde steht vor dem Untergang – und mit ihr die gesamte Menschheit. Hunger und Armut, Kriminalität, Gewalt und Terror beherrschen den Alltag. Die einzige Rettung der Menschheit scheint in der Kolonisierung neuer Welten zu bestehen. Die Space Troopers, Kämpfer einer speziell ausgebildeten militärischen Einheit, sollen die Kolonisten beschützen. Doch im Kassiopeia-Sektor wartet ein fremder Feind, dessen Brutalität die Menschheit kaum etwas entgegenzusetzen hat.
Die Serie Space Troopers ist packende und actionreiche Military Science Fiction. Im Kampf gegen die Aliens entscheidet sich das Schicksal der gesamten Menschheit. Für Fans von Battlestar Galactica und Leser von David Weber oder Jack Campbell.

FOLGE 1: HELL’S KITCHEN
John Flanagan, aufgewachsen in einem der unzähligen namenlosen Slums, schlägt sich als Kleinkrimineller durchs Leben. Doch sein letzter Deal ging gründlich daneben, und John muss vor seinem Auftraggeber Aziz und dessen Schergen fliehen. Als er in einer Ruine Zeuge eines Mordes wird, drückt ihm der sterbende Zacharias McClusky eine Ledermappe in die Hand – brisante Informationen, von deren Gefährlichkeit John nichts ahnt. Auf seiner Flucht landet John ausgerechnet in einem Rekrutierungsbüro der Space Troopers. Als Zacharias McClusky wird er als Rekrut aufgenommen und findet sich schon bald auf einem fremden Planeten wieder: Hell’s Kitchen.

Empfohlen wurde mir P.E. Jones innerhalb eine Kommentardiskussion auf Facebook. Im Military Scifi gibt es nicht soviele Autorinnen. Deswegen freute ich mich umso mehr, dass eine deutsche Autorin in diesem Bereich schrieb. Begeistert stürzte ich mich auf die Sammelausgabe mit den Folgen 1 bis 6 der Space Troopers. Glücklich begann ich zu lesen und ihr kennt doch sicherlich alle dieses Faultiergif aus dem Film Zootopia? Das hier?

So saß ich vorm PC. Ungelogen. Nur…lief es bei mir rückwärts, von freudestrahlend zu eingeschlafenem Gesicht. Hach Mensch…ich hatte mich sowas von gefreut! Aber was mir an Handlung präsentiert wurde, wirkte gehetzt und zusammenhanglos. John landet versehentlich im Rekrutierungsbüro und wird verpflichtet. Auf Hell’s Kitchen macht er sich bei seinem Vorgesetzten und seinem Team unbeliebt und war ein totales Arschloch, dem alles egal war. Natürlich mutierte er innerhalb von 2 Seiten dann zum totalen Teamplayer und Anführer.

Logisch waren viele Situationen nicht. Ich weiß nicht, ob sich hier Dinge aus dem Zusammenhang ergeben sollten, aber es wirkte allgemein alles einfach nur laienhaft zusammenkonstruiert.

Das Landeshuttle für die Evakuierung, das hinter dem Hindernisparcour landet, so dass der Held der Geschichte diesen erstmal überwinden muss um zu seiner Einheit zu kommen. Die Tatsache, dass John-Schrägstrich-Zach verletzt wird, einen Splitter in der Seite stecken hat plus diverse andere Verletzungen, und trotzdem sein Team in den Kampf führt. Szenen, die jeden, der Starship Troopers gesehen hat, was an sich schon eine absolute Verhohnepiepelung (ja, das ist ein Wort!) eines guten Romans war, an diesen Film erinnern plus die Tatsache, dass die Aliens natürlich spinnenartig waren. Hallo Déjà-vu!

All das war einfach too much! Und noch dazu einfach nicht gut!

Handwerklich war das Ganze ebenfalls keine Offenbarung. Von grammatikalischen Fehlern, falschen Bezügen bis hin zu Schreibfehlern und einer Lotterieinterpunktion, die dem Gehirn beim Lesen Zwangspausen auferlegte an Stellen, wo es absolut unerwünscht war, war alles vorhanden. Dinge wie „mangelnde Versorgungslage“ oder dass der Sergeant einen Mann aus tausend verloren hat aber ihm ja immer noch 900 aus tausend bleiben und die restlichen 99 wohl nicht erwähnenswert waren, da fragte ich mich schon ob ich im falschen Film sei.

Andere Rezensenten fanden es wohl lesenswerter als ich. Folge 2 habe ich angelesen, aber nope, es wird nicht besser, also findet diese Thema für mich hiermit sein Ende.

 

 

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