„Ararat“
Autor: Christopher Golden
Sprache: Englisch
352 Seiten / eBook
ISBN: 9781472234315
Verlag: Headline

Hinweis: „Ararat“ erscheint am 17.09.2018 in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Das Totenschiff“ im Blanvalet Verlag

Deutsche Inhaltsangabe: In den Tiefen des legendären Berges Ararat wartet eine sensationelle Entdeckung – und der Tod.
Ein Erdbeben legt auf dem Berg Ararat im Osten der Türkei den Eingang zu einem riesigen Höhlensystem frei. Dort macht das Expeditionsteam um die Forscher Meryam und Adam eine spektakuläre Entdeckung: ein uraltes Schiff, und das 4000 Meter über dem Meeresspiegel! Handelt es sich tatsächlich um die Arche Noah, wie Legenden besagen? An Bord wird ein Sarg gefunden, darin ein menschenähnliches Wesen mit Hörnern. Während die Forscher noch versuchen, dessen Herkunft zu ermitteln, tobt um den Berg ein mächtiger Schneesturm, der die Forscher von der Außenwelt abschneidet – und es kommt zum ersten Todesfall …

Der Klappentext klingt super und nachdem mir Goldens Roman Der Fährmann so gut gefallen hatte, musste Ararat einfach mal auf meinen eBookreader wandern. Wir folgen Meryam und Adam auf ihrem Weg den Ararat hinauf und auch dem späteren Forschungsteam, das die freigesetzte ‚Arche‘ unter die Lupe nehmen soll.

Alles, was Golden in Der Fährmann so herausragend geschrieben hat, fiel in diesem Buch irgendwie flach. Mit den Figuren wurde ich nicht wirklich warm, einzig Meryam fand ich eine ausgesprochen interessante Person, die für sich einsteht, sich für niemanden vebiegt und dabei von ihrer Umwelt als kaltherzig und gefühllos wahrgenommen wird, was nicht ferner von der Wahrheit sein kann. Die Atmosphäre des Buchs hatte mich bis zum ersten Todesfall stark im Griff. Der klaustrophobische Eindruck in der freigelegten Höhle und das Abgeschnittensein von der Außenwelt, ließen mich einige Male behaglich gruseln. Sowas mag ich ja. Aber irgendwie wars das dann auch. Alles wiederholt sich irgendwie und das Buch beginnt trotz seiner geringen Seitenzahl, sich arg in die Länge zu ziehen. Dass mir die Figuren fast alle irgendwie zu blass und uninteressant und teilweise auch viel zu unsympathisch waren, war da nicht sonderlich hilfreich.

Das Ende machte die Schwächen nicht wett und der ‚Showdown‘ konnte nicht mal ansatzweise an den Gruselfaktor des Anfangs anknüpfen.

Alles in allem fand ich das sehr schade.

Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen an die Sache rangegangen, weswegen ich schon zwangsläufig enttäuscht werden musste. Das Buch ist ein kleiner Snack für Zwischendurch, eigentlich auch schnell gelesen, aber Großartiges blieb leider aus.

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