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Fangirltum…oder wenn meine Objektivität naggisch mit nem Margherita in der Hand über die Wiese tanzt

Fangirl! Jup, damit kann man mich gut umschreiben. Ich bin nunmal EXTREM begeisterungsfähig. Das war ich schon immer. Wenn ich allerdings mal etwas in mein Herz geschlossen habe, dann gebe ich das seltenst (also gar niemals nicht) wieder her. 

Ich bin gerne Fan! Ich liebe es, ein Fan zu sein. Nein, ich sammle keine Bilderchen oder Autogramme oder was weiß ich, aber ich gehöre zu den Fans, die gerne Fanfiction schreiben (früher super begeistert Stargate-FF, danach Mass Effect-FF) und auch gern an Fanart basteln oder bei Forenrollenspielen in einem bestimmten Universum mit rumgeistern (Herr der Ringe, StarTrek, you name it). Nur fehlt mir dafür allerdings seit einigen Jahren die Zeit.

Das letzte Abendmahl von DaVinci mit den Figuren aus Mass Effect? Aber klar doch…

Jack, das Subject Zero, auf Omega? Na sicher…

Und ja, ich shippe Zoey und Francis in L4D, verklagt mich doch…

Meine Fanfiction enthalte ich Euch mal vor. Die kann selbst ich heute nicht mehr lesen, ohne Krämpfe zu kriegen. Aber dafür hab ich auch einen ganzen Youtube-Channel voll mit Videos aus meinen Runs durch MassEffect, StarWars: The Old Republic etc.

Ich habe es früher geliebt, mit anderen über Videospielfiguren, mögliche Handlungen im nächsten Spiel etc. zu spekulieren. Eigentlich liebe ich das immer noch, aber….die Zeit, die liebe Zeit.

Mein größter Pixelcrush ist Garrus Vakarian und das wird sich auch niemals ändern.

Aber warum erzähle ich das alles? Nun, ganz einfach: sobald sich etwas in mein Herz geschlichen hat, kann ich nicht mehr objektiv sein oder objektiv darüber schreiben. Das ist einfach unmöglich für mich. Sicherlich erkenne ich Schwächen, wenn sie vorhanden sind. Aber interessieren sie mich? Nicht die Bohne!

Bei Büchern ist das außerdem ganz genauso.

Die Expanse-Reihe von James Corey ist mittlerweile an diesem Punkt angekommen. Mir wurscht, was alles als nächstes passieren wird, solange ich einfach weiter in die dort geschaffene Welt und das dort existierende Universum eintauchen und mich darin verlieren darf. Eskapismus vom feinsten, sag ich Euch.

Aber das ist nicht nur mit der Expanse-Reihe so. Andere Dinge sind:

  • Harry Potter von J.K. Rowling
  • Herr der Ringe/Silmarillion/Hobbit von J.R.R. Tolkien
  • Die dunklen Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher
  • Die Peter Grant-Reihe von Ben Aaronovitch
  • Alle Scheibenweltromane von Sir Terry Pratchett
  • das komplette StarTrek- und StarWars-Universum vor den neuzeitlichen Veränderungen, mit denen ich nicht mal ansatzweise klarkomme

über diese Bücher wird man von mir nur begeisterte und unverständliche Quietschgeräusche bekommen. Mir egal, wie sie sich entwickeln werden. Welche Schwächen und Fehler sie haben werden. Ich quietsche begeistert vor mich hin über alles, was in dem Bereich so kommt. Ich habe das enttäuschende Ende von Mass Effect 3 überstanden, das sagt wohl alles.

Wie ist das bei Euch so? Gibts Dinge, von denen Ihr so richtige Fans seid, dass Ihr Eure Objektivität kurzerhand in eine Auszeit schickt? Und wenn ja, welche Dinge sind das? Welche Filme/Serien/Bücher/Videospiele?

PS: Ich bin nicht neugierig. Das nennt sich Wissensdurst 🙂

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