Mittendrin-Mittwoch

der etwas andere MittendrinMittwoch

Wie erwartet, ist der Juni genauso geschäftig wie die letzten beiden Monate. Ich werde die nächste Zeit endlich ein paar Rezensionen einstellen, damit ich hier mal hinterherkomme. 

Das Rockavaria letztes Wochenende war einfach super. Leider hatte ich bei Tuxedoo, die als zweite Band am Samstag auftraten etwas Pech und mich hats im Moshpit zweimal härter zu Boden befördert, als mir lieb war. In 22 Jahren Festival- und Konzertgängerei musste ich danach das zweite Mal den Sanitätsbereich konsultieren. Beide Handgelenke haben die Stürze arg in Mitleidenschaft gezogen, morgen hab ich Termin beim Orthopäden, um sie mal vorsichtshalber röntgen zu lassen. Tippen geht aber ist etwas schmerzhaft. Der Zeigefinger rechts lässt sich nicht sauber abknicken und rechts scheints auch die Handgelenkswurzel etwas erwischt zu haben. Links hats mindestens das Daumengelenk erwischt, wahrscheinlich die Kapsel und den Handgelenkansatz. Tippen geht also nur langsam. Man merkt doch, dass ich langsam zu alt werde, mit den großen Jungs zu spielen. Früher hat der Körper einen Sturz oder ein paar Tritte besser verkraftet. Den Rest des Samstags habe ich also mit zwei verbundenen Händen verbracht und obwohl ich bei Killswitch Engange und Arch Enemy nur aus der ersten Reihe stehend etwas mitfeiern konnte, war es ein super Tag und Iron Maiden waren mal wieder der absolut krönende Abschluss des ersten Festivaltages.

Sonntag begann sehr entspannt. Eigentlich wollte ich ins Rechts der Isar in die Notaufnahme, aber als ich nach einer Stunde endlich angemeldet war und dann erfuhr, dass ich mindestens 5  Stunden Wartezeit vor mir hatte, hab ich mich wieder abgemeldet. So weh taten die Handgelenke dann doch nicht und den letzten Festivaltag wollte ich wenigstens nochmal genießen.

Den Auftakt machten Turbobier und verbreiteten eine Superstimmung. Direkt danach kamen Dog Eat Dog, bei denen ich wenigstens am Rande des Mosphits mitfeierte, dafür aber so genial wie es mir möglich war. Die Emil Bulls saßen wir danach im Biergarten aus und chillten bei Cider und gebratenen Nudeln. Dog Eat Dog gaben eine spontane kostenlose Autogrammstunde direkt daneben und die nutzten wir natürlich. Ja, Frau Schnute liebt Dog Eat Dog, egal wie 90s die sind. Mir egal. Sind mit ein der sympathischsten und menschlichsten Bands, die ich je erlebt habe, die einfach nur Spaß haben.

Bei den Donots feierten wir dann weiter und meine Fresse, haben die es drauf, Stimmung zu machen. Der Circlepit hatte zwar mit 2 Bordsteinen zu kämpfen, aber das hielt die Menge nicht davon ab, zu feiern. Es war einfach nur genial.

Limp Bizkit waren durch die Absage der Toten Hosen kurzerhand am Sonntag in den Headlinerslot geschoben worden, aber wenn ich ehrlich sein muss, haben sie das durchaus vorhandene Headlinerpotential einfach absolut nicht genutzt, was sehr schade war.

Trotzdem waren es zwei schöne Festivaltage und auch wenn die Hände gelitten haben, freue ich mich aufs nächste Festival Ende Juni in Würzburg.

Jetzt werde ich mich dann mal so langsam ans Tippen der Rezensionen machen, wobei langsam hier das Stichwort ist.

Eine schöne Restwoche Euch allen.

 

 

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