Dies & Das

Ich bin im Herzen ein (LOGIscher) Foodpunk

Achtung: Dieser Beitrag ist Werbung. Ich werbe für etwas, von dem ich persönlich absolut überzeugt bin. Ich erhalte kein Geld dafür. Marina weiß auch nichts davon. Ich tue das, weil ich vom Foodpunk-Konzept absolut überzeugt bin und selbst erlebt habe, wie es Menschen hilft.

Aber fangen wir am Anfang an…

Foodpunk ist ein Münchner Startup-Unternehmen, das mal bei mir ums Eck sein erstes Büro hatte und ich kenne die Gründerin Marina von da persönlich.

Was macht Foodpunk?

Ganz einfach: Foodpunk erstellt individuell angepasste Ernährungspläne für Menschen, die den Wunsch haben, gesünder zu werden und/oder abzunehmen.

Dabei gibt’s drei Grundpläne mit unterschiedlichen Werten bei den Kohlenhydraten. 30g / 50g / 100g. Ich habe alle ausprobiert, mit letzterem fahre ich persönlich am besten.

Alle Pläne enthalten 90 Rezepte: 30x Frühstück, 30x Mittag und 30x Abendessen. Diese Rezepte sind von den Zutaten und Mengen so angepasst, dass 3 Mahlzeiten am Tag eine vorher festgelegte Kalorienmenge ergeben und dabei sicherstellen, dass alle benötigten Makronährstoffe zugeführt werden (also neben den KH wären das Eiweiß und Fett).

Die Kalorienmenge wird angepasst auf den individuellen Bedarf, mögliche Erkrankungen und damit verbundene Medikamenteneinnahmen sowie den Aktivitätenlevel des Einzelnen. Dafür gibt es einen Fragebogen, den man bei der Bestellung ausfüllt. Für Fragen steht das Foodpunk-Team per Email zur Verfügung und es gibt eine geschlossene Facebookgruppe für alle, die einen Plan bestellen.

Die Pläne basieren auf der sogenannten Paleo-Ernährung in Verbindung mit LowCarb-Ernährung, wobei der mit 30g KH pro Tag darauf abzielt, die Ketose zu erreichen.

Was mir persönlich am besten gefallen hat, ist der Foodpunk-Rechner. Denn oftmals passiert es einem ja, dass in einem Rezept eine Zutat steht, die man entweder nicht mag oder grad nicht im Haus hat bzw. die man mal nicht eben so fix besorgen kann. Hier bietet der Tauschrechner ungeahnte Möglichkeiten, denn man gibt einfach die Zutat ein plus die im Rezept stehende Menge und kann dann direkt eine Zutat als Alternative eingeben, die man im Haus hat bzw. sich eine ganze Liste aller möglichen Alternativen anzeigen lassen, natürlich mit der Mengenangabe, die man für sein Rezept bräuchte. DAS fand ich einfach gigantisch, denn es machte die Sache sehr flexibel.

Zu all dem gibt es auf der Foodpunkwebseite kostenlos Informationen zum Thema LowCarb-Ernährung, dort auch schon viele leckere kostenlose Rezeptideen und ich kann aus persönlicher Erfahrung (immerhin bin ich seit 2016 Foodpunk) sagen, dass Marina und ihr Team extrem viel Herzblut und wissenschaftliche Erkenntnisse in alles einfließen lassen.

Warum erzähle ich Euch das?

Zum einen weiß ich, dass einige von Euch abnehmen möchten, und dass einige von Euch am Thema Ernährung allgemein sehr interessiert sind.

Zum anderen feiert Foodpunk seinen 3. Geburtstag und da Marina bisher immer Möglichkeiten angeboten hat, einen solchen Ernährungsplan zu einem reduzierten Preis zu erhalten, wird sie das wohl vielleicht auch zu diesem Anlass tun, wenn es klappt.

Marina hat hierzu auf Ihrem Foodpunk-Blog einen Beitrag geschrieben.

Unterschied zwischen LOGI und Foodpunk?

LOGI ist eine Ernährungsform, die zwar kohlenhydratreduziert ist, aber bestimmte Lebensmittel wie Milchprodukte und Co. nicht außen vor lässt. Foodpunk basiert auf der Paleoernährung und den Erkenntnissen der LowCarb-Ernährung. Beide Ernährungsformen empfehle ich, wenn mich jemand fragt, wie ich soviel abnehmen und halten konnte. Von beiden Konzepten bin ich überzeugt.

Warum also Foodpunk?

Eine Ernährungsumstellung ist niemals leicht. Ich selbst hatte medizinische Gründe damals und Foodpunk gab es noch nicht. Ich weiß aber (z.B. weil auch einige meiner Freundinnen überzeugte Foodpunks sind und auch meine Schwester schon die Pläne gemacht hat), dass es extrem hilfreich ist, einfach mal vorgegeben zu bekommen, was man essen sollte in welcher Menge.

Abgesehen davon kann ich mich dafür verbürgen, dass man hier sein Geld nicht irgendeiner großen Kette in den Rachen wirft, sondern einer Handvoll Menschen gibt, die sich echt den Arsch abarbeiten. Ich habe miterlebt, wie Marina ihre Adventskalender angeboten hat, dafür die Pralinen selbst machte, die Kalender befüllte und alles versandte, die Frau und ihr Team arbeiten wirklich hart und verdienen sich nicht nur jeden Cent dadurch ganz ehrlich, sondern vor allem haben sie meinen absoluten Respekt.

Das spricht für Foodpunk:

  • Die Rezepte sind einfach nachzukochen.
  • Die Rezepte sind alltagstauglich.
  • Man lernt extrem viel über die verspeisten Mengen. Ehrlich: manche Portionen sind so groß, man mag es kaum glauben.
  • Es stecken wissenschaftliche Erkenntnisse in dem ganzen, die man sich sonst mühsam zusammenlesen muss. (Ich hab das von 2014 ab damals selbst getan, ich weiß also wie schwierig es ist, sich zu dem Thema zu belesen)
  • Man muss keine Extrazutaten kaufen (außer vielleicht Kokosöl und Butterschmalz, aber auch hier kann man dank Tauschrechner fix gegen Olivenöl tauschen)
  • Es ist ein prima Einstieg in die LowCarb-Ernährung für alle, die sich bisher noch nicht getraut haben.
  • man kann die Rezepte des Plans untereinander tauschen, jedes Frühstück gegen jedes Frühstück und jedes Mittagsrezept gegen jedes Mittags- oder Abendrezept und umgedreht. So kann man ein Rezept mittags auch doppelt kochen und abends oder am nächsten Tag mittags essen.
  • 30 Tage sind eigentlich für jeden machbar.

Was spricht dagegen?

Für Veganer nur bedingt geeignet, wobei ich weiß, dass Marina und ihr Team an veganen Plänen tüfteln. Bedenkt bitte, dass sie sicherstellen wollen, dass ihre Kunden mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden.

Neugierig geworden?

 

 

…und sonst noch?

Ich lebe Foodpunk quasi Freestyle und kombiniere es mit LOGI, damit ich auch Milchprodukte wie Quark und Käse einbinden kann. Aber ich lebe auch schon 4 Jahre LowCarb und werde das wohl auch nie mehr groß ändern, denn mir gefällts da.

5 Comments

  1. Das klingt wirklich sehr interessant, liebe Grit! Ich habe die Seite auch schon offen, wollte aber dennoch mal bei dir nachgefragt haben.
    Und zwar bin ich Vegetarierin (keine Veganerin) – gibt es auch einen Plan für Vegetarier? Bisher habe ich tatsächlich nämlich immer nur Pläne für Omniovoren oder „pseudo-vegetarische“, die Fisch enthalten und sowas kann ich halt nicht gebrauchen.

    Liebe Grüße
    Miri

    1. Ich habe meine Antwort gerade gefunden. Es gibt bisher nur einen vegetarischen Ernährungsplan und der sagt mir leider nicht zu.

      Ich finde, dass das grundsätzlich ein echt schwieriges und auch müßiges Thema ist. Aufgrund dessen, dass ich mich selber sereits seit 17 Jahren vegetarisch ernähre und seit anderthalb Jahren auch mein Kind, habe ich mich selber auch etwas schlau gemacht. Man findet so viele verschiedene Aussagen zu ein und dem selben Thema. Ich habe keine Ahnung, was ich glauben soll.

      Allerdings habe ich persönlich echt ein Problem damit, wenn auf einer Seite, die sich als Ernährungsspezialisten bezichnen, davon die Rede ist, dass Fleisch täglich auf den Teller kommt.
      Ich habe so viele Stimmen gehört (und das nicht nur aus dem Veganer/Vegetarier-Bereich), die das als absolut ungesund hinstellen. Unser Darm ist auf so viel Fleischverdauung gar nicht ausgelegt und von dem Aspekt der Massentierhaltung möchte ich gar nicht anfangen, weil ich keine Diskussion lostreten möchte.

      Grundsätzlich finde ich die Idee der Foodpunks gandios, doch dieser eine Punkt, der lässt mich skeptisch und zweifelnd zurück…

      1. Ja, Diskussionen versuche ich – besonders beim Thema Veganismus – zu vermeiden, weil ich dieser Ernährungsform sehr skeptisch gegenüberstehe, habe hier aber das Motto Leben und Leben lassen. Der Grundgedanke grad bei Paleo ist vor allem Nachhaltigkeit, sprich Lebensmittel eben nicht aus Massenproduktion zu beziehen sondern sofern möglich regional und saisonal. Ich selbst versuche das immer nach besten Gewissen bin mir aber bewusst, dass das nicht immer möglich ist. Was ich Dir aber empfehlen kann, grad als Vegetarier: LOGI. Das ist problemlos vegetarisch möglich, allerdings eben ohne feste Vorgaben von Mengen abgesehen von einer einfachen Ein-Drittel und Zwei-Drittel-Regel auf dem Teller. Hier kannst Du Deine Proteinquelle auch selbst bestimmen und bist nicht zwingend auf Fleisch oder Fisch angewiesen. Grad was das entspannter Umgang mit Ernährung angeht, kann ich Dir außerdem die Urgeschmack-Webseite von Felix empfehlen, der Dinge von allen Seiten beleuchtet und nichts als richtig oder falsch definiert. Ich glaube, einen Beitrag von ihm habe ich in dem Post verlinkt, den ich oben hier in meinem Post verlinkt habe. 🙂

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