Dies & Das

Inkonsequenz ist manchmal mein zweiter Vorname

Ich hab sonst nur einen Namen. Und der ist auch noch recht kurz. Aber Inkonsequenz….ja, das passt manchmal ganz gut zu mir. Das könnte wirklich ein guter zweiter Vorname werden. Siehe meinen Vorsatz, keine neuen Bücher mehr zu kaufen, bis nicht meine letzten Neuerwerbungen gelesen sind.

Technisch gesehen, habe ich nicht eingekauft. Ich habe einen Gutschein eingelöst. Einen 50 Euro-Gutschein von buch7.de und jetzt hab ich immer noch 3 Cent, die ich ausgeben könnte, aber egal.

Der Gutschein brachte mir folgendes:

Vier Lems und einen Clarke. Lem hat mal vor vielen vielen Jahren eine Bloggerin so sehr gelangweilt, dass sie das Buch abgebrochen hat und sich daraufhin kurzerhand der Begriff prägte, „gelemtes Buch“ – Ergo ein Buch, das man abgebrochen hat. Ich bevorzuge ja „DNF“ dafür, aber jeder wie er mag.

In der Tat haben Lem und ich schon einige Schwierigkeiten gehabt, was seine literarischen Werke angeht: Aber, damals war ich noch jünger und jetzt wird es irgendwie Zeit, ihm noch eine Chance gegeben. Und seien wir ehrlich, ich hab Bester, Heinlein und Co. gelesen, die mich als Teenager begeistert hatten aber als Erwachsene nur eine Qual waren. Ergo, probieren wir es mit Lem erneut und schauen, was passiert.

Stanislaw Lem – Der Unbesiegbare

Der Astrogar Horpach und sein Stellvertreter Rohan stehen vor einem Rätsel, als man die unversehrte »Kondor« und die Überreste ihrer Besatzung findet. Es gibt keinen Überlebenden, aber Lebensmittelvorräte, Wasser- und Sauerstoffreserven wären für viele Monate ausreichend gewesen. Allerdings sind die Innenräume des Raumschiffs in einem unbeschreiblichen Zustand, als habe eine Horde Wilder darin gehaust. Wie die Wissenschaftler des »Unbesiegbaren« feststellen, gibt es auf Regis III keine feindliche Fauna oder Flora und doch wird der Planet von einer Macht beherrscht, die auch der Rettungsexpedition fast zum Verhängnis wird.

Stanislaw Lem – Die Astronauten

„Im Jahre 1908 geht in Sibirien ein Riesenmeteor nieder und vernichtet weite Gebiete der Taiga. Mehrere Expeditionen werden ausgesandt, um nach seinen Überresten zu forschen. Sie kehren ohne Erfolg zurück. Hundert Jahre später wird bei Bauarbeiten in der Taiga ein Fund gemacht, der beweist, daß der »Meteor« eine Weltraumrakete gewesen ist, die zu Erkundungszwecken von der Venus kam und einer Katastrophe zum Opfer fiel. Ein geheimnisvoller >Rapport< läßt eine Bedrohung der Erde vermuten. Das erste Raumschiff der Erde sollte ursprünglich nach dem Mars starten. Nun aber wird dieser Plan geändert; das neue Ziel heißt Venus.“

Stanislaw Lem – Sterntagebücher

Die großen Sternfahrer Pilot Pirx, Ijon Tichy und die beiden Roboter Trurl und Klapauzius sind die bekanntesten Figuren des weltberühmten polnischen Science-fiction-Autors und Zukunftsforschers Stanislaw Lem. Die vorliegenden Sammelbände vereinen alle Geschichten dieser Protagonisten. Lem schickt den Leser weit in die Zukunft, treibt dort ein scharfsinnig-erfinderisches Spiel mit ihm und holt ihn dann wieder belehrt und bestens unterhalten auf die Erde zurück.

Stanislaw Lem – Solaris 

Der Planet Solaris ist von einem Ozean bedeckt – einem Ozean, der auf die physikalischen Verhältnisse ebenso Einfluß zu nehmen scheint wie auf die Wissenschaftler, die ihn von der Raumstation aus untersuchen sollen. Der Psychologe Kris Kelvin wird geschickt, um die seltsamen Vorkommnisse zu klären, aber was ihn erwartet, übersteigt jegliche Vorstellungskraft …

Arthur C. Clarke – Die letzte Generation

Wir sind nicht allein
Hundert Jahre ist es her, seit die Overlords, technisch hochentwickelte Aliens, Kontakt zu den Menschen aufgenommen haben. Sie verhalfen der Menschheit zu Weiterentwicklung, Fortschritt und Wohlstand. Selbst als sich herausstellte, dass die Overlords aussehen wie der Antichrist, nahmen das die mittlerweile sehr viel toleranteren Menschen hin. Jetzt offenbaren die Fremden ihre wahren Absichten: Sie sind gekommen, um die Kinder mitzunehmen …


Ich werd einfach mal schauen, wie sie mir jetzt gefallen werden. Und eigentlich wollte ich vor meinem Trip nach Manchester im April nochmals Hamilton’s „Der lautlose Killer“ lesen, weil wir nämlich auch einen Trip nach Newcastle Upon Tyne machen werden und Ihr wisst ja, ich steh drauf, mir die Orte, die in Büchern erwähnt werden, anzuschauen. Ob ich das schaffe?

Die Leipziger Buchmesse wird jedenfalls sehr interessant werden nächsten Monat. Das wird meinen Vorsatz nochmal arg auf die Probe stellen, keine neuen Bücher zu erwerben *hüstel*

 

 

10 Comments

  1. Haha, ich finde „Inkonsequenz“ ist ein wundervoller zweiter Vorname!
    Mach dir keinen Kopf, so sind immerhin wundervolle Schätze bei dir eingezogen. Und die haben schließlich ein Zuhause gebraucht 😉
    Ich wünsch dir ganz viel Spaß mit den Büchern!

    Liebste Grüße ❤ Jill

    1. Ja, ich freu mich sehr auf die LBM. Vielleicht läuft man sich über den Weg? Ich hab noch gar keine Ahnung, was mich erwartet. Ist ja meine erste Buchmesse 😀

      1. Für mich ist es auch das erste Mal auf der LBM. Ich war vor ein paar Jahren mal auf der FBM, aber da war ich noch keine Bloggerin.
        Bist du bei den Bloggersessions? Vielleicht sieht man sich ja da, ansonsten könnten wir auch ein Treffen ausmachen.

        1. Nein, ich bin bei keinen Sessions dabei. Ich hab es immerhin schonmal geschafft, mir aufzuschreiben, wo ich die Verlage finde, die ich gern besuchen möchte und werde wohl als nächstes schauen, welches Programm diese Verlage so geplant haben. Alles andere werde ich eher am Rande mitnehmen. Ein Kaffee geht aber doch sicher mal irgendwie 🙂 Ich würde mich freuen.

Schreibe eine Antwort zu Schnute Antwort abbrechen

%d Bloggern gefällt das: