Das King-Projekt Rezension

Joyland – Stephen King

„Joyland“
Autor: Stephen King
351 Seiten / Taschenbuch
ISBN: 978-3453437951
Verlag: Heyne

Worum geht’s

Irgendwann ist es mit der Unschuld vorbei. Irgendwann hört jeder Spaß auf.
Auf verhängnisvolle Weise kreuzen sich in einem kleinen Vergnügungspark die Wege eines untergetauchten Mörders und eines Kindes. Und mitten im sich überschlagenden Geschehen steht ein junger, unschuldiger Student, der alles zu verlieren droht und doch so viel gewinnt.

Meinung

Hach ja, Vergnügungsparks und ich sind nicht die besten Freunde. Ich verstehe die Faszination dafür nicht, aber das ist ok. Kann ja nicht jeder so komisch sein wie ich. Umso mehr hat mir das Buch gefallen. Wir folgen dem jungen Studenten Devin Jones, der einen Sommer lang einen Job im Vergnügungspark Joyland annimmt. Dort solls im Geisterhaus spuken, weil da eine junge Frau umgebracht wurde und ihr Geist immer wieder mal auftaucht. Devin freundet sich mit seinen beiden Mitbewohnern an und erlebt einen rasanten Sommer voller Arbeit und trotzdem auch Freude. Seine erste Freundin hat ihm das Herz gebrochen und daran hat er ganz schön zu knabbern. Dabei trifft King mit Devin wieder einmal genau den Nagel auf den Kopf. Er kann Menschen einfach gigantisch gut schreiben. Devin ist sympathisch und ich mochte ihn wirklich sehr. Auf dem Weg zum Joyland kommt er am Strand immer an einem Haus vorbei, wo eine junge Mutter und ihr kleiner Sohn oft draußen sitzen. Es dauert eine Weile, bis er die beiden wirklich kennenlernt und auch sonst handeln die ersten zwei Drittel des Buches eher von seiner Arbeit im Joyland, von seiner Zeit mit seinen neuen Freunden und dem Heilen seines gebrochenen Herzens.

Am Ende jedoch nimmt das Buch wieder in typischer King-Manier Fahrt auf. Der Geist des toten Mädchens findet Frieden, Devin kommt der Mutter des Jungen näher und die Enthüllung, wer der Mörder wirklich ist, kam für mich persönlich eher überraschend, weil ich jemand ganz anderen als Mörder in Verdacht hatte.

Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habs in einem Rutsch durchgelesen, weil es mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Definitiv ein Lesespaß für alle King-Fans.

Bewertung

3 Comments

  1. Hey!
    Ich habe tatsächlich noch nie etwas von King gelesen, vielleicht sollte ich das mal ändern. 🙂
    Seine Bücher klingen alle so spannend.
    Vielleicht wäre Joyland ja ein guter Einstieg, die Thematik spricht mich sehr an.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Huhu Nicci,
      ja, ich denke, Joyland ist ein guter Einstieg, vor allem weil es nicht so extrem lang ist wie viele seiner sonstigen Bücher. Ansonsten kann ich auch Friedhof der Kuscheltiere als erstes King-Buch empfehlen, obwohl das bei mir noch auf den Re-Read wartet. Carrie ist ebenfalls ein gutes Einstiegsbuch, vor allem sehr kurz, aber nicht minder spannend. Egal, für was Du Dich entscheidest, auf Deine Meinung bin ich sehr gespannt.
      LG
      Grit

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