Rezension

Timeless: Retter der verlorenen Zeit – Armand Baltazar

„Timeless – Retter der verlorenen Zeit“
Autor: Armand Baltazar
623 Seiten / gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-570-17447-0
Verlag: cbj

Worum geht’s?

Die Welt des 13-jährigen Diego Ribera ist völlig anders, als man sie je gekannt hat: Nach einer gewaltigen Zeitkollision existieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nebeneinander. In Diegos Schule schwärmen Mitschüler aus allen Epochen der Geschichte durch die Gänge. Diego liebt diese abenteuerliche Vielfalt. Doch nicht wenige möchten diese Entwicklung rückgängig machen. Als Diegos Vater – der brillanteste Erfinder seiner Zeit – von einer mysteriösen Widerstandsgruppe entführt wird, ist es an Diego, seinen Vater, seine eigene Existenz und die Zukunft zu retten…

Meinung

Armand Baltazar hat das Buch nicht nur geschrieben, sondern auch die wunderbaren Illustrationen gezeichnet, die die Geschichte neben dem geschriebenen Wort erzählen. Mit über 600 Seiten ist das Buch sicherlich kein kurzes Werk, allerdings ist es sehr leicht, sich in der vom Autor geschaffenen Welt zu verlieren. Mir persönlich hat das besonders gut gefallen. Mich stört es nicht zwingend, wenn die Hauptgeschichte etwas in den Hintergrund rückt, während die Figuren jede Menge andere Abenteuer erleben. Die Bilder erzählen die Geschichte teils anstelle des Textes fort und sind so wunderschön, dass die Figuren und die Welt ein ganz besonderes Leben eingehaucht bekommen.

Nachdem sein Vater entführt wurde, beschließt Diego ihn zu befreien. Sein bester Freund Petey sowie die beiden Mädchen Paige und Lucy begleiten ihn anfangs eher unfreiwilligerweise. Dabei sind besonders Paige und Lucy am Anfang eher anstrengend und nervig geschrieben, entwickeln sich aber im Laufe der Geschichte weiter und werden gute Freunde von Diego und Petey.

Die Welt, die Baltazar geschaffen hat, fand ich gigantisch. Ich würde mir wünschen, dass es schon mehrere Bände gebe, die man lesen könnte. Ich will da auf alle Fälle noch mehr Abenteuer erleben können. Das Ende deutet ja ein bisschen darauf hin, dass wir hier noch mehr erwarten können und ich persönlich freue mich sehr drauf.

Fazit

Für mich war das Buch ein absolutes Lesevergnügen. Die Illustrationen verleihen dem ganzen einen wirklich einzigartigen Charme und auch wenn einige Rezensenten bemängelt haben, dass die Geschichte zu langatmig sei und der Autor handwerklich nicht gut geliefert hat, hat mich an dem Buch eigentlich nur gestört, dass die 600 Seiten so schnell vorbei waren. Da wollte ich noch soviel mehr haben.

Bewertung

Anmerkung: Da es sich bei diesem Buch um ein zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar handelt, muss ich diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Ich möchte allerdings versichern, dass die verfasste Rezension meine ehrliche Meinung wiedergibt und nicht von der Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, beeinflusst wurde. Denn ganz ehrlich, Rezensionen hätten keinen Sinn, wenn sie nicht ehrlich wären. Ich bedanke mich beim cbj-erlag und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

6 Comments

    1. wie war die Serie denn? Ich hab sie mal gegoogelt, weil sie mir noch gar nichts sagte.
      Das Buch kann ich echt nur empfehlen, besonders wenn man sich wieder wie ein begeistertes Kind fühlen will, dass mit offenen Augen vor sich hin träumend dem Geschichtenerzähler lauscht. Nur dass man hierbei selbst in die Bilder und die Story eintaucht.

      1. Das Buch hört sich auch interessant an. Die Serie hat nichts damit zu tun. Wie so oft, fängt es interessant an, und wird dann schnell unglaubwürdig. Die Manuskriptschreiber verstricken sich in Widersprüche, weil sie nicht ordentlich recherchieren oder die Geschichte zuende denken. Aber unterhaltsam ist es trotzdem, wenn man nicht irgendwelche ernsthaften und glaubwürdigen wissenschaftlichen Hypothesen erwartet.

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