Dies & Das

Gedanken zum Donnerstag

Es gibt so Tage, da hat man grad keine Rezension zu schreiben und will trotzdem unbedingt Gedanken loswerden. Heute ist so ein Tag für mich.

Gestern hat der Lieblingsmensch seinen Checkout gefeiert im kleinen Rahmen, nachdem er letzte Woche von der Rüsselseuche dahingerafft worden war. Den kleinen Rahmen fand ich toll und war  zumindest zu Anfang noch mit beim Glühweintrinken, wobei ich mich an den Kinderpunsch gehalten habe. Ich glaube, ich werde wirklich so langsam alt. Alkohol und ich vertragen uns nicht mehr so gut. Die letzten Male hat es immer disaströs in Monstermigräneanfällen geendet auch wenn es dafür ja immer mehrere Faktoren gibt, nicht nur einen. Trotzdem wars genug, um mich nach jahrzehntelanger (shit, in meinem Alter kann man das schon so schreiben *hüstel*) Feierei und Partyleben vom Alkoholkonsum zu kurieren. Abgesehen davon reizt es mich nicht mehr. Find ich persönlich ja gut. Während die anderen also mit Glühwein von innen gewärmt wurden, hatte der Kinderpunsch nur mittelmäßige Wirkung (eigentlich war sie vernachlässigbar) und mir war gestern Abend wirklich eisig kalt. Als der Lieblingsmensch und die anderen ins Weiße Bräu im Tal weiterzogen, nahm ich die U-Bahn nach Hause (Gott sei dank ist es in der U-Bahn immer warm) und verzog mich daheim mit Tee und Buch ins Bett. Um 11 bin ich dann aber nochmal unter die heiße Dusche gewandert, einfach weil ich so durchgefroren war, dass 3 Decken und der Tee nicht dagegen ankamen. Die Nacht wurde also relativ kurz und heute früh ist mir irgendwie immer noch nicht warm. Ich hoffe, da bahnt sich nichts an. Die drei zu später Stunde verspeisten Lebkuchen und die eine Käsekrainer waren heute früh vom Zittern total verpufft. Ehrlich mal, hätte man mir gesagt, dass man durch frieren kurzerhand 3 Kilo Wasser verlieren könnte, hätte ich das schon eher ausprobiert. *scherz*

Was solls…es ist Donnerstag und der Tag heute verspricht so zu werden, wie die letzten: viel Arbeit, viel Telefon, viel Fernwartung bei den Kunden und für mich glühende Ohren (na wenigstens werden die warm sein).

Was lese ich denn gerade?


„Karriere: Superheldin“ von Marion G. Harmon

Bis jetzt ist es äußerst unterhaltsam und macht echt viel Spaß. Nächste Woche gibts an dieser Stelle übrigens noch mehr dazu. Den Klappentext möchte ich Euch dennoch nicht vorenthalten:

Klappentext: In Karriere: Superheldin, dem ersten Roman der Reihe, erhält Hope durch Verwicklung in einen terroristischen Anschlag plötzlich Superkräfte, und von da an nimmt das Schicksal seinen Lauf: Atlas, der Kopf des berühmten Superhelden-Teams Chicago Sentinels, nimmt sie als seine persönliche Schülerin und Sidekick auf. Doch auch weitere Personen haben Interesse an Astras Werdegang, und sie bemerkt schnell, dass ihr eine herausragende Rolle in zukünftigen Ereignissen zugedacht scheint – auch wenn niemand sie nach ihrer Meinung gefragt hat …

Für das King-Projekt lese ich aktuell den Wälzer hier:

„Wahn“ – Stephen King

Klappentext: Der reiche Bauunternehmer Edgar Freemantle hat bei einem schweren Unfall den rechten Arm eingebüßt und mehrere Knochenbrüche erlitten. Seine Kopfverletzung führt zu Lücken in der Erinnerung, und die Schmerzen treiben ihn in den Wahnsinn. Auf Anraten seines Arztes zieht er sich in ein Strandhaus auf der Florida-Insel Duma Key zurück, um dort Linderung in der Malerei zu finden. Die Insel gehört der alten Dame Elizabeth Eastlake, deren tragische und mysteriöse Familiengeschichte sich Edgar immer mehr erschließt, je mehr er die pittoreske, aber auch unheimliche Szenerie der Insel zeichnet und malt. Seine Bilder entstehen wie im Fieberwahn, und die Insel scheint ein in ihm schlummerndes Talent auf seltsame Weise zu verstärken. Bald wird klar, dass seinen Bildern die unbändige Kraft innewohnt, die Wirklichkeit zu verändern. Als dann auch noch die Geister aus Elizabeths Kindheit ihr Unwesen zu treiben drohen und die Bilder schließlich ein unheilvolles Eigenleben entwickeln, nimmt der Wahnsinn vollends seinen Lauf …

Ich mag das Buch kaum aus der Hand legen und eigentlich war gestern mein freier Abend bis ich mich spontan dem Checkoutfeiern angeschlossen habe. Aber ich war schon zu lange nicht mehr abends weg unter der Woche, da musste das Lesen mal kurz warten.

Heute habe ich übrigens das hier entdeckt: First book in Harry Potter series translated into Scots. Ihr habt richtig gelesen, der erste Harry Potter-Band wurde auf schottisch übersetzt. Klingt jetzt vielleicht total doof, aber den muss ich haben. Ich mein, lest doch mal diese erste Seite durch:

(Quelle: Facebookpost)

Genial oder?

Jetzt werd ich mir noch eine Kanne Tee kochen und dann gehts wieder ans Telefon. Einen schönen Donnerstag Euch allen.

7 Comments

  1. Ich kann mich auch noch an das Gefühl erinnern,als ich das erste mal sagen konnte „…vor zehn Jahren ….“ Jetzt kann ich von 20-30 reden, jeh nach Thema….

    Es gibt doch jetzt diese neue Methode Fett wegfrieren…brrrr….habe ich beim vorbei fahren an irgendeinem Solarium gesehen..sehr paradox…brrr.

  2. Eine schottische Version von Harry Potter – oh mein Gott, wie genial! Beim Lesen hatte ich schon so einen tief schottischen Dialekt im Kopf 😀 Für schottenaffine Potterheads eigentlich DIE Idee als Weihnachtsgeschenk.. 😉

    1. Nicht wahr? Das hab ich mir auch gedacht. Nur in meinem Umkreis bin ich mit der Affinität wohl alleine. Ich muss mal dezent den Zaunpfahl schwingen, damit man mir das schenkt. Ach, was red ich, ich kaufs mir einfach selbst. ^_^

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