Perlentauchen

Starbridge – A.C. Crispin

Freitag ist Perlentauchenzeit. Perlentauchen ist eine Aktion von Gabriela und ihrem Buchperlenblog. Ziel ist es, Bücher vorzustellen, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Weitere Perlen findet Ihr hier.

Letzte Woche habe ich Euch „Silo“ von Hugh Howey vorgestellt, das ja selbst noch nicht so alt ist. Ein Grund mehr, Euch heute ein Buch zu präsentieren von einer Autorin, die jedem Science-Fiction-Fan ein Begriff sein (und wenn sie es noch nicht ist, werden) sollte: A.C. Crispin

A.C. Crispin hat unter anderem die „Han Solo-Trilogie“ geschrieben, einige Romane im StarTrek-Universum veröffentlicht und auch zu „V“ und „Pirates of the Carribean“ einiges an Literatur beigesteuert. Leider ist sie vor 4 Jahren verstorben, aber ihre Romane haben noch immer einen Platz in meinem Herzen.

Ihr Buch „Starbridge“ möchte ich Euch heute vorstellen, weil es zu einer Zeit eine junge, weibliche Hauptfigure präsentierte, als diese in Romanen und Filmen noch spärlich gesät waren.


Veröffentlicht: 1989

Ich muss gestehen, dass ich keine deutsche Ausgabe finden konnte, weswegen ich Euch hier nur die englische Version präsentieren kann.

Worum geht’s?

WE ARE NOT ALONE, AND WE’RE ABOUT TO MEET OUR NEIGHBORS.
After more than a hundred years of space travel, a stray radio signal indicates the possibility that alien life might exist. The crew of the Désirée has no training in interstellar diplomacy and a minor dispute turns to disaster that could escalate into a full scale war.

Can the bond formed between two very different friends be strong enough to bridge their differences and save their people? Come along in this first book in the StarBridge Series in an exciting journey across the stars in a desperate gamble to save both their worlds. (Klappentext)

Meinung

Wir folgen der jungen Mahree, die sich an Bord der Désirée  auf dem Weg zur Erde befindet, wo sie ihr Studium beginnen soll. Und während ich Young-Adult-Fiction ja eigentlich gar nicht gern lese, so ist Mahree doch eine tolle und sympathische Figur, die man nur allzu gern durch die Geschichte begleitet.

„Starbridge“ ist also quasi eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Freundschaft, erste Liebe und einen ersten Kontakt, der nicht so glatt läuft, wie er es sollte.

Die Aliens, die Crispin hier präsentiert, sind nicht menschenähnlich, sondern äußerlich wie kulturell so anders als wir, dass es einen nicht verwundert, dass der erste Kontakt nicht gut verläuft.

Ich möchte hier gar nicht zuviel verraten. Auf die Geschichte sollte man sich einlassen. Sie ist einfach fantastisch. Science Fiction ohne sich zu sehr im Science-Teil festzubeißen. Mitreißend und einfühlsam. Ungewöhnliche Freundschaften, die wahrscheinlich nur zwischen jungen Menschen (und Aliens) in der Form möglich sind. Junge Menschen, die unbeeinflusst sind von schlechten Erfahrungen, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben. Es ist einfach nur wunderbar.

Fazit

Ein absolutes Lesemuss für jeden Science-Fiction-Fan und meine heutige Perlentauchenperle.

 

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