Das King-Projekt Rezension

Das Jahr des Werwolfs – Stephen King

Worum geht’s?

Nachts, wenn der Vollmond aufsteigt, kannst du sein Heulen hören. Dann ist es bereits zu spät für dich …

Meinung

Im Stil alter Kalendergeschichten erzählt King von dem kleinen Ort Tarker’s Mills, in dem die Menschen von einem Werwolf heimgesucht werden. Jedes Kapitel ist ein neuer Monat und die Figuren wechseln ohne dass dabei der Erzählstrang wirklich unterbrochen wird. Trotzdem kann man die Figuren nachvollziehen und vergisst sie nicht wieder sofort. Besonders der im Rollstuhl sitzende Marty wird dabei hervorgehoben. Das Buch ist sehr schnell gelesen und obwohl man sich nicht extrem gruselt oder lange raten muss, wer denn der Werwolf nun ist, schafft es King den Leser bei Laune zu halten. Die Wahl des Helden und des Antagonisten ist echt toll. Hätte King das Buch als vollen, langen Roman geschrieben, denke ich, dass das Buch das Potenzial gehabt hätte, einige seiner größten Werke in den Schatten zu stellen. Besonders die Beziehung zwischen Marty und seiner Schwester hätte weiter erforscht werden können. Und auch die Entwicklung des Werwolfs und seine Position innerhalb der kleinen Gesellschaft in Tarker’s Mills hätte extrem viel hergegeben. Aber auch so ist „Das Jahr des Werwolfs“ ein unterhaltsames wenn auch kurzes Lesevergnügen.

Was mir an dieser Ausgabe so gefallen hat, waren die Illustrationen, die die düstere Stimmungefähr unterstreichen.

Fazit

Lesenswert für zwischendurch.

Bewertung

 

2 Comments

    1. Huhu Jenny,
      Du so spannend im Sinne von gruselig ist es gar nicht. Es ist aber schön geschrieben und hat keinerlei Ausschweifungen drin, für die King ja bekannt ist. Ich kann einen Leseversuch nur empfehlen. Auch wenn die Stimmung düster ist.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag
      LG
      Grit

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